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Fairer Handel

Fairer Handel

Innerhalb einer Lieferkette kommen Menschen, Tiere und Firmen zusammen. Es ist daher wichtig,
dass die Prinzipien der Zusammenarbeit fair gestaltet und nachhaltig entwickelt werden.

Unsere Mission in der Kleidungsproduktion

Für uns sind Fairness und Nachhaltigkeit leitgebende Aspekte auf jeder Ebene des unternehmerischen Schaffens - von unseren Produktionsprozessen bis hin zu Partnerschaften mit Produzent:innen und Mitarbeitenden. Wir richten uns nach den Prinzipien des Fairen Handels und arbeiten daran, diese weiter in der Lieferkette auszubauen. 

Hier erklären Euch hier, wie Fairness und Nachhaltigkeit in allen Schritten der Produktion zur Geltung kommen.

Eine Frau und ihr Sohn schauen aus einer Jurte zu einem Mann auf einem Motorrad

Chancen für Nomadenfamilien

Nomaden leben oft unter schwierigen Bedingungen. Sie ziehen mit ihren Tieren durch die Steppen und Wüsten der Mongolei und sind dabei extremen klimatischen Herausforderungen ausgesetzt. Manchmal gibt es nicht genug Wasser oder die Temperaturen schlagen ins Extrem. Für Menschen und Tiere wird es schnell zu heiß, zu trocken, oder zu kalt. Das macht es schwer für Nomad:innen, ihre Tiere beispielsweise bei einem harten Winter ausreichend zu versorgen und zu ernähren. Der Verkauf von Tierwolle bietet ihnen eine sichere Einkommensquelle und erlaubt es ausreichend Nahrung für den harten Winter zu erwerben.


Unsere Produzenten beziehen ihre Wolle ausschließlich von mongolischen Nomadenfamilien und gewährleisten eine sichere und angemessene Einkommensquelle für die nomadische Bevölkerung der Mongolei. 


2. Transparenz und Rechenschaftspflicht

Auf allen Ebenen der Lieferkette ist die Kommunikation offen und die Geschäftsbeziehungen transparent. Otgondava, unsere Kleidungsproduzentin, teilt mit uns relevante Informationen über ihre Produktionskosten sowie die Einkaufspreise der Wolle.


Um zur Transparenz beizutragen legen wir hier unsere überschlagene Kostenstruktur offen, die einen Einblick in die Aufwendungen für den Wareneinkauf sowie für weitere Unternehmenskosten (z.B. Personalkosten, Versand, Miete etc.) gibt. Der Wert unserer Kleidung wird auch dadurch deutlich, dass ein Großteil der Wertschöpfung in die Mongolei und an die dortigen Unternehmen und Arbeiter:innen fließt.

Transparenz und Rechtschaffenspflicht

Auf allen Ebenen der Lieferkette ist die Kommunikation offen und die Geschäftsbeziehungen sind transparent. Otgondava, unsere Kleidungsproduzentin, teilt mit uns relevante Informationen über ihre Produktionskosten, Emissionen sowie die Einkaufspreise der Wolle.

Um zur Transparenz beizutragen, legen wir hier unsere Kostenstruktur offen. Der Wert unserer Kleidung wird auch dadurch deutlich, dass ein Großteil der Wertschöpfung in die Mongolei und an die dortigen Unternehmen und Arbeiter:innen fließt. Das ist in der Textilbranche nicht häufig der Fall.

Die Grafik zeigt unsere prozentualen Gesamtkosten des Unternehmens für das vergangene Geschäftsjahr.

Drei Plastiktüten mit roher Wolle werden in einem Labor hochgehalten


Drei Personen stehen in einer Produktionshalle während einer eine Socke hält.

3. Faire Handelspraktiken

Faire Handelspraktiken bedeuten, dass das soziale, wirtschaftliche und ökologische Wohlergehen der Nomaden und Nomadinnen sowie der Kleidungsproduzentin berücksichtigt wird und keine Gewinnmaximierung auf ihren Kosten erfolgt. Dabei werden die kulturelle Identität und die traditionellen Fertigkeiten von Nomaden und Nomadinnen besonders geschützt und gefördert. 

Die Wertschöpfung im Ursprungsland zu behalten ist ein wichtiger Aspekt: Bei der Produktion der steppenstrolch Produkte vertrauen wir seit Jahren auf einen Familienbetrieb in Ulaanbaatar und nomadische Familien in der Gobi Wüste, sodass die gesamte Wertschöpfung in der Mongolei bleibt.

Die Gleichstellung der Geschlechter wird gefördert: In der Kleidungsproduktion sind 75% der Angestellten Frauen- inklusive der Oberingenieurin und anderen Führungspositionen. Vertraglich wird gewährleistet, dass Frauen gleiches Entgelt für gleiche Arbeit bekommen.





Ein Mann und eine Frau lehnen sich über einen Schreibblock

4. Faire Bezahlung

Ein fairer Preis wird von allen Beteiligten im ständigen Dialog vereinbart und beruht auf einer transparenten Preiskalkulation zwischen uns und unseren Produzenten. Dadurch bekommen sowohl die Angestellten in der Produktion als auch die Nomad:innen eine faire Entlohnung, die gleichzeitig Rücksicht auf Nachfrage und Marktpreise nimmt.


Wer bekommt wie viel?  

Die Preise von Rohwolle variieren je nachdem, wie hoch die Nachfrage ist und wie viel Erträge an Wolle nach dem Winter verfügbar sind. Ein Kilogramm unverarbeitete Yakwolle wird von Nomaden umgerechnet für etwa 8,00 € bis 10,50 € verkauft. Für Kamelwolle bekommt eine Nomadenfamilie zwischen 4,70 € bis 8,30 € pro Kilogramm.

In der Produktion in der Mongolei werden einfache Tätigkeiten mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet, während andere Angestellte, wie beispielsweise Näherinnen deutlich höher entlohnt werden. Der Lohn der Mitarbeitenden in Deutschland liegt in jedem Fall über dem Mindestlohn und ist nach Position und Verantwortung gestaffelt. Alle Mitarbeitenden haben transparente Einsicht in die Löhne vom Einstiegs- bis zum Managementgehalt.

Ein Bild einer Frau vor Textilmaschinen, die gelbe Ohrschützer trägt

Gute Arbeitsbedingungen

Es wird darauf geachtet, dass alle Personen in einem sicheren und gesundheitsverträglichen Arbeitsumfeld arbeiten. Die Sicherung von Arbeitsstandards, dem Ausschluss von Zwangsarbeit oder ausbeuterischer Kinderarbeit haben wir mit unseren Produzenten vertraglich festgehalten.

In der Mongolei haben all Personen haben das Recht, Gewerkschaften beizutreten und Tarifverhandlungen zu führen. Dies wird von uns auch vertraglich mit den Produzenten abgesichert.


Teilweise organisieren sich Nomaden und Nomadinnen in der Mongolei zu Kooperativen. Sie kooperieren bei Weideplätzen, Wasserstellen sowie im Verkauf. Dadurch können sie gegenüber Produzenten und Zwischenhändler:innen am Markt gute Preise für hochwertige Wolle einfordern.